Der Stahl

Wenn man am 31. Oktober Geburtstag hat, ist die Partydekoration jedes Jahr nicht nur klar, sondern auch stets die ansprechendste, für mich, die man bekommen kann. So ist meine ganze Wohnung voll mit süßer Halloween Dekoration, und doch hast du heute Morgen eine kleine „Happy Birthday“ Girlande aufgehängt.

Wenn du von der Arbeit kommst, feiern wir zusammen Geburtstag und Halloween. Ich kann es kaum erwarten, dass dein Schlüssel sich im Schloss umdreht und du durch die Tür kommst.

Kerzenlicht erhellt den Raum, Halloween Dekoration, neue wie alte, ziert jeden Winkel des Raumes und der Fernseher wartet schon ungeduldig, dass ich endlich den Film starte. Da höre ich ein Rascheln, dicht gefolgt von unserer Wohnungstür, ungestüm löse ich mich vom Sofa und eile zur Wohnzimmertür, an der du mich in Empfang nimmst.

Meine Hände wandern zu deinem Rücken, und ich beuge mich ein wenig hoch, um dir einen Kuss zu geben. Du spielst mit meinem Haar und fragst neckisch: „Na, wartet da jemand ganz ungeduldig auf das Geschenk oder auf die Freundin.“

Grummelig antworte ich: „Auf die Freundin, natürlich!“ und ergänze etwas kleinlaut: „Auch wenn ich mich eventuell auch auf das Geschenk freue.“ Du kicherst und küsst meine Stirn. So ganz ernst genommen fühl ich mich nicht, aber ich bin froh, dass du da bist, und schlimm ist es ja auch nicht, wenn du mich neckst.

Du schaust in Richtung Schlafzimmer und fragst dann: „Soll ich dein Geschenk holen, und du wartest solange auf der Couch?“ Ich nicke vorsichtig, das du aus dem Augenwinkel wahrnimmst, und wir lösen uns voneinander.

Ich setze mich wieder auf die Couch, und der Fernseher, mit dem in den Startlöchern stehenden Film, wechselte bereits vom Standbild in einen Bildschirmschoner. Es dauert einige Minuten, bis sich die Schlafzimmertür öffnete und eine grünlich modernde Fratze schräg vom Türrahmen aus ins Innere spähte.

Als du den Raum betrittst, flattert deine schwarze Kutte ein wenig und deine Hände sind nah beieinander, bevor sie sich ausbreiten und etwas Silbern Glänzendes offenbaren, das du hochhältst und zwischen deinen Fingern pendeln lässt.

Überrascht starre ich auf das Objekt, es ist lang, bestimmt 30 Zentimeter, die Form wirkt filigran, und doch schindet es Eindruck. Der Handschutz, der Griff von Klinge trennt, ist vermutlich mehr als nötig und die Rote Schleife, die sich über den Anfang der Klinge, über den Handschutz bis zum Griff groß erstreckt, lässt mich erahnen, dass dieses Messer mein Geschenk ist.

Ich quietsche laut auf, schreie dir entgegen: „Ein Buck 120 General? Du hast es besorgt? Es ist doch teuer, und trotzdem? Ich liebe dich so sehr.“ Du ziehst die Maske von deinem Gesicht und lässt sie neben dich fallen.

Deine Haarsträhnen, die du unter der Maske vorher eingearbeitet hast, sodass sie nicht rausguckten, fielen dir nun lose ins Gesicht. Bestimmt gehst du mit dem Messer in der Hand auf mich zu und fragst: „Möchtest du es dir erst ansehen, oder direkt damit spielen?“

Ich schnaubte vor Aufregung und klappte kurzerhand unser Sofa um, sodass daraus eine Liegefläche zum Schlafen wurde. Immer wieder wiederholte ich das Wort „Spielen“, und konnte mein Glück in diesem Moment kaum begreifen.

Während ich mich gemütlich hinlege, höre ich dich fragen: „Stört es dich, wenn ich das Outfit ausziehe? Meine Kleidung darunter ist ja auch schwarz, ich würde ungern mich in meiner Bewegung dadurch einschränken.“

Ich nicke und bestätige: „Ja, zieh es ruhig aus, die Geste hat mir gut gefallen.“ Woraufhin du dich vom Outfit und das Messer von der Schleife trennst. Mehr Schritte in meine Richtung und schon bist du mit mir zusammen auf der Schlafcouch.

Der Film auf dem Fernseher muss nun erstmal warten, denke ich, während du dich auf mein Becken setzt und mir das Messer präsentierst. Aufgeregt hibbel ich unter dir, während du das Messer kurz weghältst und mich streng ansiehst.

In einem ernsten Ton warnst du: „Das ist schärfer als jedes Messer in deiner Sammlung, vor allem so neu, wie es ist. Versuch, deine Bewegungen zu zügeln, wir wollen doch nicht, dass du einen Notarzt oder einen Leichenwagen benötigst, oder?“

Ich schüttele den Kopf und atme tief durch. Du hast Recht, wenn ich nicht mit Props spielen wollte, musste ich mich dem Objekt meiner Begierde anpassen. Ich nicke, und du beginnst, mit der Spitze mein Oberteil vorsichtig hochzuschieben, bis zum BH.

Spitzen sollten annähernd gleich spitz sein, doch selbst das erschien mir als spitzer als alle anderen und verursachte einen zarten Kratzer in meiner schneeweißen Haut. BH und Oberteil schobst du mit der Hand nach oben, um meine Brüste freizulegen, etwas, das mit dem Messer nicht möglich gewesen wäre, ohne es zu zerschneiden.

Das Kribbeln in meinem Bauch wird immer stärker und jetzt schon lässt mich all das Aufstöhnen, Genießen, nach mehr verlangen. Deine Hand greift in mein Haar, zwingt meinen Kopf nach oben und ich spüre den kalten Stahl an meiner Kehle. Dass du das Messer gedreht hattest, damit die Klinge von mir weg zeigt, spüre ich, aber an meiner Lust ändert es nichts.

Ein wenig presst du es mir gegen den Hals, bevor du den Kontakt unterbrichst, deinen Arm mit dem Messer in der Hand hoch über uns in die Luft hältst und mich zu küssen beginnst. Begeistert schiebe ich dir schon beim ersten Kuss die Zunge in den Mund und kann mein Begehren nach dir kaum noch zurückhalten.

Du erwiderst meine Zungenküsse, lässt unseren Speichel vermischen und dringst mit deiner Zunge ebenso tief in mich ein, wie ich zuvor mit meiner. Nach einigen weiteren wandert dein Mund zu meinem Nippel, an dem du gierig saugst.

Als dir dein Arm mit der riesigen Klinge zu schwer wird, setzt du dich wieder aufrecht auf mich und ruhst deinen Arm für einen Moment aus. Sobald du wieder Kraft regeneriert hast, drückst du mit der flachen Seite der Klinge auf meinen Bauch und gegen meine Brust.

Es ist kalt und ich würde am liebsten erschaudern, die Klinge kann ich dabei zwar erahnen, doch ich spüre, warum du so vorsichtig bist. Anders als sonst wäre das Streichen mit der Klinge oder gar das Einführen mehr als nur bedrohlich.

Etwas, das in meinem Kopf trotzdem reizvoll klingt, und ich bin froh, dass selbst wenn mein gesunder Menschenverstand mal aussetzen sollte, du immer verantwortungsbewusst auf mich aufpassen wirst.

Gierig beiße ich mir auf die Lippe, frage mich, wie leicht dieses Messer wohl in mein Fleisch eindringen könnte, und warf dir einen flehenden Blick zu. Ich war für dich definitiv nicht subtil genug, damit du meine Gedanken nicht durchschauen könntest, denn du sagst: „Nein, ich werde dich nicht filetieren. Kratzer und ein bis zwei kleine Schnitte. Nicht mehr, und nicht tiefer.“

Und ich bin überhaupt nicht enttäuscht, wenn du mir Grenzen aufzeigst, nur dankbar für das, was ich bekomme. Daher nicke ich und flüstere: „Bitte, zwei Schnitte“. Du nimmst die Taschentuch Box vom Wohnzimmer Tisch und legst Tücher unter meine Hüfte auf beiden Seiten, bevor du die Box neben dich stellst.

Aufgeregt und doch angestrengt, mich ruhig zu halten, sehe ich, wie du meine Haut etwas auseinander ziehst. Das Fettgewebe an meiner Hüfte ist recht unbedenklich als Stelle, und auch das Bluten ist überschaubar.

Mit einer schnellen und gezielten Bewegung spaltest du lediglich einen Zentimeter meines Fleisches und doch ist es fast schon zu viel, um risikofrei zu bleiben. Ich kämpfe dagegen an, zu zappeln, bis du das Messer von mir nimmst. Ich schreie, vor Schmerz, oder vor Lust, kann ich nicht genau sagen, aber ich hechel dir ein „Mehr!“ entgegen.

Von meiner Ungeduld zeigst du dich wenig animiert und legst zwei weitere Tücher direkt auf den Schnitt. Nur, um dann zu erklären: „Das war zu tief für meinen Geschmack, der nächste nur halb so tief, und dann verarzte ich dich, einverstanden?“

Ich nicke und sehe dir dabei zu, wie du dich meiner anderen Seite widmest und auch in diese hineinschneidest. Diese nimmst du, noch schnell weg und ich strample unter dir, während der Schmerz meinen Verstand einnimmt. Ich beginne, in meinen Nippel zu kneifen, werfe meinen Kopf zurück und stöhne dir, fast dem Wahn nahe, entgegen.

Das Messer legst du möglichst mittig auf den Tisch, während du dich zu diesem herüberbeugst und ziehst eine kleine Box hervor, die unterhalb des Tisches in einem Fach von eben jenem steht.

Tücher, Desinfektionsmittel, Schere, Kompressen und Wundverband, alles da, um sich um mich zu kümmern. Die Luft brennt in den Verletzungen und du beginnst, die Verletzungen zu reinigen, mit Pflasterstreifen zu klammern, sie abzudecken und mit einem Wundverband vor Außeneinwirkungen zu schützen.

Ich hingegen genieße nicht nur das Wie und das Wodurch. Jeder Schmerz erfüllt mich mit neuer Lust und obwohl du gerade dich um meine Gesundheit kümmerst, kann ich nicht anders, als meine Hand nah an der Körpermitte hinabzuführen.

Hinab unter Leggins und Slip, um zwischen meinen glitschig nassen Vulvalippen meine Klitoris zu streicheln. Viel zu aufgewühlt bin ich, als dass ich jetzt noch auf einen Orgasmus verzichten kann.

Ich sehe dich immer wieder an, während ich mich berühre, du, die mich grad mit ernster Miene verarztet, und ich, völlig unbekümmert, mache es mir währenddessen. Doch auch wenn du deine Aufgabe ernst nimmst, bist du mir nicht böse, dass ich diese Wünsche habe und so fühle.

Daher unterstützt du mich, sobald die Wunden versorgt sind, indem du an meinem Nippel saugst. Ich quietsche dir aufgeregt entgegen, kämpfe darum, die Kontrolle zu behalten, nur ein wenig, da die Sinneseindrücke mich völlig einnehmen und zu überwältigen drohen.

Der Kipppunkt kommt, und was vorher schon kaum zu ertragen war, explodiert. Als es beginnt, treibe ich es nicht weiter, ich lasse es passieren, während ich meine Hand aus dem Slip und dann neben mich lege.

Mein ganzer Körper wird vereinnahmt von dem Gefühl, das durch mich spült, meinen Verstand auf Links dreht und jede Zelle zum Kribbeln bringt. Dass du trotz Höhepunkt weiter an meinem Nippel saugst, macht es trotz der Intensität nur schöner.

Meine Hand fährt an meine Stirn. Der Schädel fühlt sich an, als würde er von all den Reizen gleich platzen, und die Lust schwillt nur langsam ab. Gelegentlich zucken meine Glieder, und je länger es dauert, desto glücklicher und erholter fühle ich mich.

Immer größer wird das Bedürfnis, mit dir zu kuscheln, dich zu küssen und dir immer wieder zu sagen, wie sehr ich dich doch liebe. Du löst dich von meinem Nippel, betrachtest mein verträumtes Gesicht.

Sobald ich wieder klarer wirke, hauchst du: „Das Spiel ist vorbei, du bist in Sicherheit, meine Süße. Ich würde behaupten, dir hat das Geschenk gefallen.“ Bevor du ein wenig kicherst. Du legst dich neben mich, kuschelst vorsichtig mit mir, während ich immer noch ein wenig mit dem Erholen beschäftigt bin.

Als Antwort hauche ich: „So ein wundervoller Geburtstag, mit einer wundervollen Partnerin und einem fantastischen Geschenk.“