Das Gespräch
Ich betrete das Wohnzimmer und sehe dich auf das mobile Festnetztelefon starren. Ich setze mich zu dir und stupse dich an, bevor ich besorgt frage: „Stimmt was nicht?“ Du antwortest mit einem Seufzen.
Ein paar Sekunden vergehen, und du beginnst nervös auf dem Telefon herum zu Reiben. Mit Frustration in der Stimme sagst du dann: „Du weißt doch, am Wochenende wollen wir meine Mutter besuchen, ich will noch Dinge besprechen, aber sie kommt dann nie aus dem Erzählen raus.“
Ein süffisantes Lächeln stiehlt sich auf mein Gesicht, während ich verkünde: „Ich kann es dir sicher erträglicher machen.“ Du verschluckst dich an deiner eigenen Spucke, hustest und siehst mich überrascht an.
Es platzt aus dir hervor: „Wenn wir das bei irgendeiner Behörde machen, zerreißt es mich, wie peinlich das ist, vor allem wenn ich mich nicht beherrschen kann. Aber meine Mutter, da sterbe ich doch vor Scham, wie soll ich ihr dann am Wochenende noch in die Augen sehen?“
Mein Grinsen wird immer breiter: „Ja genau, du stirbst vor Scham, wenn sie es rausfindet.“ Dein Gesicht zeugt von einer Erkenntnis, während du vor dich hinplapperst: „Es auszuhalten ist nie schwerer, zu versagen wäre nie schmachvoller, kein Anruf bisher ist in allen Fällen so erregend.“
Ich nicke, und du senkst deinen Kopf leicht: „Vielen Dank, Herrin, dass Sie sich meiner annehmen. Würden Sie mich anleiten, wie ich dieser Aufgabe am besten nachkomme?“
Ich streichle dir durchs Haar und habe schon eine sehr konkrete Idee: „Mein kleines Spielzeug, geh in die Küche, vergiss dein Telefon nicht. Lehne dich an die Ablagefläche in Richtung Fensterfront. Ansonsten kannst du so bleiben, wie du bist, wie viel du währenddessen anbehältst, entscheide ich.“
Du nickst und begibst dich in die Küche. Ich hingegen ziehe mir über die Leggings unseren Strap-On-Harness an und setze einen der größeren, farbenfrohen Dildos ein, bevor ich zu dir in die Küche komme.
Unterwegs habe ich noch ein winziges Enten-Stofftier und einen filigranen Löffel für das gemeinsame Spiel zusammengesammelt und stelle dir beides nun hin.
Ich verkünde laut und deutlich, damit mein Spielzeug kein Leid widerfährt: „Wie üblich, kannst du das Entenstofftier fallen lassen, und wir pausieren, und/oder ich stoppe, ziehe mich zurück und beende das Spiel in Ruhe. Sollte etwas Größeres nicht stimmen, egal wann, was oder wieso, schmeiß den Löffel hin, ich stoppe und beende sofort alles, und wir schauen, dass du in dem Moment direkt bekommst, was du brauchst, okay?“
Du atmest einmal tief ein und aus, bevor du antwortest: „Ja, meine Herrin, vielen Dank, ich halte mich an die Regeln und gebe mein Bestes, keine Schande über Sie… oder mich zu bringen.“
Dein Gesicht ist jetzt schon vor Scham gerötet, und du beginnst zittrig, die Nummer deiner Mutter zu wählen und den Anruf zu starten. Als sie sich meldet, wandern meine Hände zu dem Bund deiner Jeans, die ich dir aufknöpfe.
Als ich Hose und Slip dir bis zu den Knien herunterziehe, entfleucht dir fast schon ein verdächtig lautes Atmen. In Gedanken male ich mir schon aus, wie du deiner Mutter erklärst, warum du ihr entgegenstöhnst bei deiner geringen Resilienz heute.
Nichtsdestotrotz bist du ein gutes Spielzeug und weißt, was deine Herrin von dir will, denn es reicht, meine Hände auf deine Pobacken zu legen, damit du mir deinen Hintern entgegenstreckst. Zu gern würde ich Worte an dich richten, aber die Schmach sollst du dir schon ganz allein einhandeln und aushalten.
Und so spreize ich deine Pobacken und betrachte dich für einen Moment. Dein masochistisches Verlangen ist übermäßig stark, und würde ich ohne Vorbereitung einfach in dich anal eindringen, würdest du es genießen, so sehr, dass du die eigentliche Aufgabe vergisst und stattdessen voller Stolz stöhnst.
Daher dringe ich langsam in deine Vagina ein und freue mich darüber, dass du beim Aufzählen der Zutaten für den Salat, den du vorbereiten willst, bei einer Zutat stockst und eine andere komisch betonst.
Ich presse mich eng und somit auch tief in dich, während ich dein lockeres Oberteil vorne anhebe, es bis zu deinem BH hochziehe und mit meiner anderen Hand dein Oberteil unter deinen BH herziehe. Anschließend schiebe ich deinen BH hoch und habe gewährleistet, dass deine Brüste dauerhaft sichtbar sind für jeden, der in das Fenster blickt.
Du würdest gern quengeln, und ich lachen, die Welt ist so ungerecht, mein kleines Spielzeug. Und während dein Gesicht immer röter wird, spielen Daumen und Zeigefinger beider Hände an deinen Nippeln.
Die Worte kommen gepresster aus deinem Mund, immer schwerer fällt es dir, bei den Alltagsthemen eine lockere Smalltalk-Stimmung aufrechtzuerhalten. Und ohne von deinen Nippeln abzulassen, beginne ich endlich, in dich zu stoßen.
Du klammerst dich etwas an die Ablage mit einer Hand, und deine Fingernägel kratzen über das Holz. Ich versuche, schneller zu werden, und lasse meine rechte Hand von deinen Nippeln zur Klitoris wandern.
Drei simultane Bewegungen, an drei verschiedenen Orten, die unterschiedlich gut erreichbar sind, sind selbst für deine Herrin eine Schwierigkeit, doch wie könnte ich es nicht probieren? Schließlich will ich mein Spielzeug in vollen Zügen genießen.
Du stöhnst nicht, doch reden schaffst du auch nicht mehr, und deine Mutter fragt bereits verwirrt, ob du noch dran bist. Ich kneife dir in den Nippel und will dich animieren, doch deine arme Mutter nicht so allein in der Leitung hängen zu lassen.
Mit zittriger Stimme nimmst du das Gespräch wieder auf und entschuldigst dich mit einem: „Ja, bin noch dran, fühl mich heute etwas schwach, noch nicht viel gegessen, tut mir leid.“
Doch ob deine Mutter dir das abkauft, ist zu bezweifeln. Ich lasse von deinen Nippeln und deiner Klitoris ab, was dich zu erleichtern scheint. Doch als ich dir meinen Daumen anal einführe und dich schnell mit Finger und Dildo penetriere, ist die Erleichterung Geschichte.
Dein Oberkörper senkt sich etwas ab, deine Aussprache wird nuscheliger und noch immer kein lautes Stöhnen. Soll deine Mama etwa nicht erfahren, was ihre Tochter so treibt? Willst du etwa nicht ihr etwas vorstöhnen und hochrot sie am Wochenende treffen?
Voll Überraschung verabschiedet sich deine Mutter, welche doch immer so ewig lange telefoniert, und legt auf, nachdem auch du dich von ihr verabschiedet hast. Finger und Dildo lasse ich langsam aus dir herauswandern, und du setzt dich auf die Fläche, an der du dich gerade noch geklammert hast.
Ich sage etwas unsicher: „Das Spiel ist vorbei, alles ist gut, und du bist in Sicherheit bei deiner dich liebenden Freundin.“ Du machst die Beine breit und streckst die Arme nach mir aus. Ich komme zu dir, und wir nehmen einander in den Arm.
Ein glückliches: „Ich liebe dich, Liebling,“ dringt an mein Ohr, während du mich auch mit deinen Beinen umschlingst und eng an dich presst. Ich erwidere es, und du hebst meinen Kopf mit deinen Händen an. Bevor du mit mir schimpfst: „Schatz, warum so aufgewühlt? Glaubst du, nur weil ich nicht stöhne, dass du etwas falsch machst?“
Ich schweige und schaue zu Boden, und du beginnst, meine Wangen zu knautschen, bis ich dich ansehe: „Das war unglaublich intensiv, und bei jedem anderen hätte ich aufgegeben, doch die Angst vor dieser Scham ist so groß, dass ich mit allem, was ich hatte, ankämpfte. Liebling, ich habe unglaublich viel Spaß, es gibt nichts, das dich frustrieren sollte, dass ich es schaffe, ist doch sonst auch Teil des Spiels.“
Du hast recht, wie so oft, und doch kann ich nicht den Finger darauf legen, warum es mich so irritiert. Aber wenn das, was ich dir schenken wollte, das ist, das du bekommen hast, dann ist doch alles gut, oder nicht?“
Ich lasse meinen Kopf an deinen Brüsten ruhen, und du gibst ihn frei aus deinem Griff. Ich atme tief ein und aus, während ich deinen aufgeregten Herzschlag lausche sagst du: „Sollen wir uns ins Bett kuscheln? Auch eine Domme braucht Aftercare, lass uns über alles sprechen, spüre mich. Und wir finden raus, wie wir dich glücklich kriegen.“
Ich nicke, und nachdem du mich freigelassen hast, ziehst du die Kleidung aus, die dir noch am Körper hängt, nimmst meine Hand und gehst mit mir ins Schlafzimmer, ins gemeinsame Bett und der friedvollen Zweisamkeit.
