Die Verweigerung
Deine warme Hand ruht auf meinem Bauch, eng an mich gekuschelt, als mein großer Löffel, und schenkst mir Geborgenheit, die ich brauche, jede Nacht aufs Neue. Erst die Sonne weckte mich aus dieser Wohlfühloase. Dann will mich etwas anderes aus dem Bett zerren, dem ich mich schlecht erwehren kann.
Vorsichtig fischt meine Hand nach deiner, doch ich versuche, mich von dir zu lösen, um ins Bad zu kommen. Du bist aber wach, und meine vorsichtigen Bemühungen münden darin, dass du dich nur fester an mich klammerst.
Ich kichere und sage: „Kann sich da jemand schlecht von mir trennen? Ich bin doch gleich wieder da, nur eben Pipi machen.“ Doch du brummst mir nur ein „Mhm-mm“ entgegen. Ich wackele mit dem Hintern und quengele: „Ach komm, bitte.“
Wieder kommt ein „Mhm-mh“, doch diesmal klingt es höher und immer noch ablehnend. Ich seufze theatralisch: „Ich werde Pipi machen gehen. Zur Not kitzel ich mich in die Freiheit, meine Süße … außer, es ist ein Befehl. Dann gehorche ich natürlich.“
Dein Mund schiebt sich an mein Ohr, ich höre deine flache, sonst sehr leise Atmung, bevor du sagst: „Wenn du erst gehorchst, wenn deine Mommy es dir befiehlt, dann ja. Ich befehle dir, es auszuhalten. Kuschel mit mir und zeig mir, wie es dich aufwühlt.“
Das war das Signal, das ich brauchte, um daraus etwas Neues zu machen. Es wurde von einer Verspieltheit zu einem besonderen Spiel, das ich liebte, wenn meine Mommy es mit mir spielte.
Nach einem tiefen Atemzug hauchte ich: „Ich bin brav, Mommy, und vertraue dir. Ich gehorche dir, denn ich weiß, dass du nur das Beste für mich willst.“ Da ich mein Haar üblicherweise nach vorne über die Schulter werfe, spaltet es sich im Nacken, und ich bekomme einen kleinen Kuss von dir.
Ich presse meine Beine zusammen und bemühe mich, mich mit kontrolliertem Atmen zu beruhigen. Ich versuche, mich nicht zu lösen oder gar zu gehen. Doch besonders nach dem Schlafen ist es schlimm, und ich kann diesem Impuls nicht widerstehen, egal, wie müde ich bin.
Du bist manchmal so grausam zu mir, und ich liebe dich dafür, Mommy. Der Druck ist stark, doch das Atmen hilft mir, mich auf etwas anderes zu konzentrieren, und vielleicht bin ich nun für diese Prüfung gewappnet.
Doch dein leises Kichern lässt Böses erahnen, und ich liege mit meiner Annahme richtig, denn kurz darauf beginnst du, sanft mit der Hand, die mich vorher noch umschlang, auf meinen Unterbauch zu klopfen.
Ich quietsche auf, zappel mit den Beinen und rufe laut: „Mommy!“ Doch du fragst, als ob du nicht wüsstest, was mich stört: „Ja? Ist etwas nicht in Ordnung, meine Kleine?“
Meine Verzweiflung entfährt mir wie ein aufatmendes Seufzen, und du wechselst vom Klopfen wieder zum Streicheln. Ich sammle mich und sage mit wackliger Stimme: „Nein, Mommy, alles gut, danke.“
Ich könnte jederzeit mit unserem Safeword das Spiel beenden. Doch dir zu gehorchen, trotz aller Schwierigkeiten, macht so viel mehr Spaß, trotz der Anstrengung, die diese Leidenschaft von mir erfordert.
Da es mittlerweile ziemlich schwierig wird, flüstere ich: „Mommy, ich kann fast nicht mehr. Es wäre beschämend, unser Bett und dich nass zu machen. Darf ich gehen?“ Du reagierst erst nicht, dann gibst du ein nachdenkliches Geräusch von dir.
Ich ahne, dass du noch kein Mitleid mit mir hast, doch als du antwortest, überrascht es mich, dass du heute mehr als üblich ausprobieren möchtest. Du sagst: „Du darfst gehen, aber nicht auf die Toilette. Du darfst dich zum Schutz des Bettes auf den kalten Boden neben dem Bett setzen.“
Ein wenig sprachlos fällt mir erst einmal nichts dazu ein, doch als deine Hand mich nicht mehr umklammert, stehe ich auf. Ich betrachte dich, wie du näher an die Bettkante rutschst und mir in einem süßen Ton deinen Befehl unterbreitest: „Setz dich.“
Ich lasse mich auf den Boden nieder, fächer meine Beine seitlich aus und spreize sie ein wenig. Ausreichend, würde ich schätzen, damit du mich gänzlich begutachten und dirigieren kannst.
Vorsichtig frage ich: „So, Mommy?“ Währenddessen sehne ich mich einfach nur danach, dass du mich lobst. Du gehst darauf ein und antwortest sogleich: „Genau so, so gefällt es deiner Mommy besonders gut. Du bist ein so gutes Mädchen, so brav, meine Kleine.“
Mein Hintern berührt den Boden, und ich weiß, du würdest schimpfen, wenn es anders wäre. Es ist nicht so kalt, dass ich mich verkühlen würde, aber kühl genug, dass ich mich noch schlechter beherrschen kann.
Aus dem warmen, kuscheligen Bett aufzustehen und sich in Unterwäsche in den kalten Raum zu setzen, ist ohnehin eine Herausforderung. Doch dein Sadismus findet es augenscheinlich ganz vorzüglich, wie ich ein wenig zitternd vor dir ausgeliefert sitze.
Der Druck wird immer schlimmer. Auch wenn das sanfte Bouncen es partiell schlimmer macht, so lenkt es mich in fast jeder Position von dem Druck auf meiner Blase ab.
Meine Hände reiben über meine Oberschenkel, ob zum Wärmen, zum Stressabbau oder um einen Flaschengeist herbeizuwünschen, der durch die Reibung geweckt wird, weiß ich noch nicht.
Angespannt sehe ich dich verzweifelt an und jammre immer wieder „Mommy“. Das unterbreche ich immer wieder, um auf meiner Unterlippe herumzukauen. Doch je mehr ich quengle und nach körperlichem Ausgleich suche, desto mehr Freude spiegelt sich in deinem Gesicht wider.
Ein letztes Aufbäumen als Bittstellerin erklingt: „Mommy, bitte, ich kann nicht mehr. Ich werde deinen Boden dreckig machen, mein Höschen … Ich will dir keine Arbeit machen … Bitte.“
Du siehst mich fürsorglich an und antwortest: „Mach dir keine Sorgen, deine Mommy kümmert sich doch gern um dich. Ich wasche auch deine Höschen, wenn du es selbst nicht kannst.“
Mein Hoffen ist vergebens, und obwohl ich mich kaum noch bremsen kann, versuche ich, alles zu geben, um es zu verhindern. Doch als sich die ersten Tropfen lösen und mein Höschen vorne feucht wird, brechen alle Dämme, und ich ergebe mich dem Gefühl.
Mein Gesicht glüht vermutlich vor Scham, und ich ertrage es nicht, dir in die Augen zu sehen, daher schließe ich sie. Ich sitze in meiner Unterwäsche auf dem Boden, weit weg vom Badezimmer, und lasse zu, dass ich Pipi mache. Jetzt nicht mehr nur ein wenig. Ich lasse es laufen, als säße ich gemütlich auf der Toilette.
Es ist irgendwie unangenehm nass. Der Stoff wirkt sofort klamm, und es breitet sich an meinen Beinen und den Knien aus. Es hat eine angenehme Temperatur. Und doch lässt sich nicht leugnen, was es ist.
Ich öffne meine Augen vorsichtig und blicke an mir herab, wie ich da sitze, in meinem eigenen kleinen See aus Pipi. Wie ein kleines Kind, das noch nicht trocken ist, habe ich mich vor den Augen meiner Mommy eingemacht.
Es war genau das, was du beabsichtigt hast, und doch bekomme ich kein Wort heraus. Meine Augen wandern zu dir und der Pfütze hin- und her. Ich bin mir unsicher, wie ich mit dieser Situation umgehen soll.
Da ergreifst du das Wort: „Oh nein, sieh nur, hat meine Kleine sich eingemacht. Ich dachte, du wärest schon so weit. Du musst doch gehen, wenn du musst. Und nun? Soll deine Mommy dich sauber machen?“
Ein Gefühlscocktail erfüllt mich. Ich schäme mich so sehr, fühle mich aber auch erleichtert, dass dieser starke Druck endlich aufgehört hat. Ich frage mich, ob ich kommen würde, wenn man mich dort unten berührt.
Da verkündest du: „Ich denke, du hast da lange genug gesessen, oder? Scheinbar kannst du mir nicht einmal angemessen antworten. Und doch kann ich als deine Mommy nicht anders, als mich um dich zu kümmern. Stell dich hin, ich bin gleich wieder da.“
Ich nicke, stelle mich auf und lasse die Flüssigkeiten an mir heruntertropfen. Du kommst mit einem trockenen Handtuch und einem nassen, warmen Waschlappen zurück. Du schiebst mein Höschen an den Rändern vorsichtig herunter. Obwohl es eigentlich zierlich ist, platscht es schwer in die Pfütze unter mir.
Fürsorglich wischst du mit dem warmen Waschlappen durch meinen Intimbereich und wanderst Stück für Stück die Beine hinab. Ich verdecke mein Gesicht mit den Händen und bin unentschlossen, ob die Scham oder die Lust die Kontrolle übernehmen soll.
Mit dem Handtuch trocknest du mich ab. Danach legst du es neben die Pfütze, damit ich meine Füße trocknen kann. Sobald ich oberflächlich sauber bin, landet es auf der Pfütze, um diese etwas aufzunehmen.
Überwiegend trocken stehe ich vor dir, während du auf dem Bett sitzt und mich begutachtest. Voller Wonne hauchst du: „Mein gutes kleines Mädchen“, während sich deine Finger zwischen meine äußeren Vulvalippen verirren und du beginnst, meine Klitoris zu massieren.
Wo das Aushalten eben schon schwierig war, möchte nun etwas Neues aus mir herausplatzen, und ich muss mich ein wenig an deiner Schulter festhalten, um nicht hinzufallen. Doch statt mich zu schimpfen, sagst du: „Das war anstrengend, nicht wahr? Lass deine Mommy dich etwas stützen.“
Meine Beine zittern, und normalerweise machst du es mir nicht im Stehen. Ich stöhne aufgeregt auf, denn ich habe das Gefühl, dass es mir schon wieder warm den Bein hinabläuft. Hoffentlich ist es nicht schon wieder Pipi.
Das Spiel hatte gute Vorarbeit geleistet und trotz der ungewohnten Position wurde ich für einige Momente ruhig, bevor ich laut aufjaulte. Meine Vulva kontrahierte und ich versuchte, den Orgasmus etwas zu dämpfen, damit ich nicht umfalle.
Du lässt von meiner Vulva ab und stützt mich, während ich den kleinen Rausch versuche zu überstehen. Als ich damit fertig bin, schwanke ich etwas und kippe ins Bett. Mir fehlt die Kraft, mir Gedanken darüber zu machen, dass ich noch nicht gänzlich sauber bin.
Du legst dich zu mir, streichelst durch mein Haar und sagst: „Das Spiel ist vorbei, meine wundervolle Partnerin. Wie geht es dir? War es schön oder zu doll?“
Ich grinse dich an und sage: „Es war einfach großartig, danke. Ich hätte nicht gedacht, dass wir das mal machen. Ich hätte nicht gedacht, was alles in einem vor sich geht, wenn man das tut. Doch ich habe es geliebt. Vielen lieben Dank.“
Du ziehst mich zu dir. „Dann können wir ja nun weiterkuscheln, wenn du nicht mehr musst. Ich fand es auch richtig schön. Es war so befriedigend, dich bei jeder Etappe dieser Reise zu sehen. Selbst dich sauberzumachen, während du dich so schämst, war einfach wundervoll. Danke.“
Aus Reflex würde ich gern empört reagieren, aber ich weiß es einzuordnen und freue mich darüber, dass unser Spiel ein Erfolg war. Ich küsse dich, fische nach der Decke, mit der ich uns umhülle, und läute eine gemeinsame Ruhezeit ein.
