Der Rhythmus
Dass du dir die Zeit nimmst, um mit mir dir die Livestreams anzusehen, mit mir zusammen diese Events anzuschauen und dich jedes Mal für mich freust, wenn du siehst, wie sehr ich mitfiebere, das macht mich glücklich.
Doch auch wenn du weißt, wie wichtig mir jedes dieser Events ist, habe ich von mir aus eingeräumt, da du mich davon ablenken und abringen kannst, wenn du etwas findest, das mir noch mehr Spaß macht.
Etwas, das für dich keine Schwierigkeit darstellt, schließlich bist du meine Domme, und wenn jemand weiß, was ich brauche, dann nur du allein. Und so haben wir es uns auf der Couch bequem gemacht.
Mit Getränken und Snacks kuschelten wir beieinander, und ich zittere beinahe vor Aufregung, während der Countdown runter zählt, der die Show, die Eröffnungszeremonie, anfangen lässt.
Du weißt, wie viel sie mir bedeutet und wie sehr mein Herz für Tanzchoreographien schlägt. Ich spüre deinen Blick stetig auf mir ruhen, während ich bei jedem Lied und jeder Tanzeinlage vor Freude selbst ein kleines Tänzchen aufführe.
Das letzte Lied endet, und ich bin ein wenig rührselig, während die Sportler noch vorgestellt werden. Ich strahle dich an und dein Blick verrät mir, du hast nur darauf gewartet, dass der wichtigste Teil, für mich, endet, bevor du beginnst, meine Aufmerksamkeit zu beanspruchen.
Deine Hand sucht den Weg zu meiner Wange, und dein Blick hat etwas sehr Warmes und Fürsorgliches. Doch mein Körper spürt, warum die Hand dort liegt, selbst wenn du mich etwas anderes glauben lassen willst.
Mein Atem stockt und der Herzschlag beschleunigt sich. Nicht aus Angst oder Unbehagen, sondern aus einer Lust heraus, die darum bettelt, dass du deinen Plan umsetzt.
Sanft streichelst du meine Wange, tätschelst sie hin und wieder, während ich kaum wage zu blinzeln, so sehr, wie ich vor Vorfreude und Anspannung gerade brenne. Dein Mund lächelt weiterhin freundlich, doch hinter der Freundlichkeit in deinen Augen zeigt sich dein Sadismus, der genießt, wie ich zappel.
Deine Augen wandern kurz zum großen Fernseher und zurück, dein Lächeln wird etwas gehässig, während du sagst: „Sieh nur, die erste Runde hat angefangen, willst du nicht wissen, wie es läuft, willst du nicht den Blick von mir abwenden.“
Doch meine Augen bleiben starr auf dir, während ich antworte: „Meine Augen abwenden und was Wichtiges verpassen, würde mir nicht gefallen, daher schaue ich nicht hin.“ Eine Antwort, die zwar nicht das Gefühl befriedigt, wonach du suchst, doch dich mit einer Hingabe anerkennt, die dir trotzdem zusagt.
Als Belohnung winkt mir endlich die Erlösung, und deine Hand schlägt in einem kontrollierten und schnellen Augenblick auf meine Wange. Es ist ein Schreck, aber ein schöner, ein leichter Schmerz, der warm kribbelnd sich auf meiner Wange ausbreitet und mir ein lautes Aufquieken entlockt.
Kaum sind die Körperreaktionen und mein Schrei verklungen, beiße ich mir schon auf die Lippe und will so viel mehr. Und du bist großzügig, denn du schlägst meine Wange erneut mit deiner flachen Hand. Wieder ein Schrei und ein genussvolles Verdrehen der Augen.
Als ich wieder klar bin, sagst du: „Die kleineren Veranstaltungen sind dir wichtig, aber nicht so wie diese. Wenn du deine Hingabe selbst hierbei so eifrig zeigen möchtest, werde ich nicht mit den Reizen knausrig sein. Wo du jetzt noch flehst, dass ich es tue, werde ich erst stoppen, wenn du flehst, dass ich aufhöre.“
Um keine Zeit zu verschwenden, in der du mich schlagen könntest, halte ich mich kurz und sage nur: „Vielen Dank“. Meinen Pragmatismus weißt du zu schätzen, denn sogleich trifft ein neuer Schlag auf meine Wange, der mich noch gieriger aufheulen lässt.
Die Wange pocht nach den mehreren Schlägen auf die gleiche Stelle und ist bestimmt schön rot. Etwas, das du auch bedenkst, denn nun folgt der nächste Schlag auf die andere Wange.
Ein bisschen selig lächel ich dich verträumt an, nachdem der Schmerz erneut abgeklungen ist, und als du merkst, dass du das Maximum meiner Aufmerksamkeit besitzt, sagst du: „Da du ja nicht gucken willst, werde ich deinen Hintern nun färben, der ist bestimmt schon ganz neidisch auf deine Wangen.“
Freudig aufgeregt wiederhole ich, als hätte ich Mitleid mit meinem eigenen Hintern, „Ja, ganz neidisch“, bevor du mir sagst, wie ich es machen soll. Ich lausche dir gebannt und sobald du es erklärt hast, gehe ich auf die vor der Couch, lege meinen Oberkörper auf die Sitzfläche, rutsche so nah an diese heran, wie es geht, und platziere meine Arme auf meinen Rücken.
Es brauchte keine Fesseln für meine Arme, denn ich würde eine Strafe bekommen, sollten sie mir herunterrutschen. Und so machtest du dich daran, mir erst die Leggings und dann den Slip vorsichtig herunter zu ziehen.
Als ich freigelegt war, atmete ich laut ein, um irgendwie einen Ausdruck für die Aufregung, die Erregung und die Kälte zu finden. Doch du wolltest mich nicht lange frieren lassen und gabst mir direkt einen Klaps auf den Hintern.
Ich jaulte freudig auf und kämpfe schon jetzt damit, die Arme auf dem Rücken zu behalten. Deine Hand streichelte mich sanft nach dem ersten Hieb. Erst an der Stelle, wo deine Hand mich zuvor noch schlug, und dann wanderten deine Finger zwischen meine Vulvalippen, um ein wenig meiner Nässe aufzufangen.
Du wirkst nicht, als wolltest du mich dort stimulieren, vielleicht war es eher ein Test, ob ich ausreichend feucht für deinen Geschmack bin. Als du deine Finger wieder zu dir nimmst, sagst du: „Sieh mich an“, und ich drehe meinen Kopf zu dir. Du spreizt deinen Zeige und Mittelfinger immer wieder, und dazwischen bilden sich Fäden.
Bevor du dir die Finger in den Mund schiebst, um mich zu schmecken, lobst du mich mit einem kurzen „Brav“. Eine Geste, die mich nur umso nasser machte und meinen Hintern ein wenig freudig zu wackeln brachte.
Deine Hand trifft meine andere Pobacke, nachdem ich mein Gesicht wieder abgewendet habe, und ich jaule erneut auf. Es lief kalt mein Bein hinab und ich war mir unsicher, ob es gut oder schlecht war, dass meine Kleidung den Kontakt mit dem Boden verhinderte, schließlich mochte ich es, wenn du mir danach befahlst, meine Flüssigkeiten vom Boden aufzulecken.
Erneut trifft deine Hand auf meinen Hintern, und so langsam kann ich mir nicht mehr das Sabbern verkneifen. Da fragst du mich: „Ich möchte, dass du zählst, jeden Hieb, den ich dir schenke, wirst du mitzählen, und du bestimmst, wie viele es werden. Sei ruhig gierig, aber wenn du es nicht schaffst, erwartet dich eine Strafe.“
Ich würde dir gern „Hundert“ entgegen schreien, aber das würde ich selbst mit viel Mühe nicht aushalten. Zehn würden gehen, doch was ist, wenn ich doch viel mehr als die Zehn schaffe, das wäre schade. Daher sage ich vorsichtig: „Fünfundzwanzig“.
Deine einzige Reaktion, ein kurzes Lachen, lässt mich ahnen, dass ich gierig war und du nicht daran glaubst, dass ich diese Menge aushalte. Vielleicht hattest du recht, aber…. Dein erster Hieb riss mich aus den Gedanken und ich jaulte auf, bevor ich „Eins“ sagte.
Da ergänzt du: „Ich bin heute nett zu dir, du musst klar und deutlich die Zahlen sagen und es müssen die richtigen sein. Wenn du dich verzählst, fange ich nicht von vorne an, sondern wiederhole nur die letzten zwei, bei zu leise oder undeutlich nur den aktuellen.“
Ich gebe ein „Ich habe verstanden, vielen Dank“ wider und schon trifft eine Hand auf meinen Hintern, welche ich mit einer „Zwei beantworte.“ Ich fühle mich stark genug, die Fünfundzwanzig zu schaffen, doch mit jedem Hieb wird es schwieriger, die Anforderungen zu erfüllen.
Beim zehnten Schlag verzählte ich mich sogar und musste wieder bei Acht weitermachen. So sehr, wie ich jeden einzelnen liebte, so sehr, wie ich das Gefühl dabei und danach genoss. So schön, wie mein Hintern glühte. So sehr war ich mir klar, dass ich mich übernommen hatte.
Denn bei Fünfzehn war ich bereits sehr erschöpft und fühlte meine Grenze, vielleicht ein oder zwei noch. Als der Sechszehnte Schlag mich traf, und das sogar etwas mittig, das auch auf meinen Vulvalippen kribbelte, begann meine Welt unklar zu werden.
Ich spürte noch, wie ich von der Couch rutschte, und schon war ich ganz in meiner Welt gefangen, Glück und Lust durchströmten mich, doch erstarrte mein Leid, die Kontrolle und der Zugriff auf die Außenwelt war verschwunden, und nichts als Schönheit erblühte in mir.
Als dieser Rausch zu enden begann, blickte ich in deine Augen, die auf mich heruntersahen, und spürte, dass mein Kopf auf deinen Schoß gebettet ist. Du hattest mich wohl aufgefangen, als ich rutschte, und meinen Kopf geschützt.
Sanft streichelst du mir durchs Haar, während ich meine Lippen spitze und du mir einen Kuss schenkst. Scheinbar hast du die Zeit meines Rausches genutzt, gehabt, auch meinen Hintern wieder zu verhüllen, so gut es ging.
Ich flüstere: „Danke, Liebling, ich liebe dich so sehr, das war schön.“ Du knuffst ein wenig meine Wange, bevor du erwiderst: „Immer wieder gern. Glaub aber nicht, nur weil unser Spiel vorbei ist, dass ich die Strafe für deinen Übermut vergessen habe, freu dich auf nächstes Mal.“
Ich kicherte: „Als könnte ich so etwas Närrisches glauben.“ Dein Blick wanderte zum Fernseher, und verspielt fragst du: „Na, willst du nicht wissen, wie es steht?“ Doch ich lachte: „Als würde es nicht klar sein, wer gewinnt, wenn dieses Team mit diesem Spieler dabei ist.“
